Einen lauten Knall gabs nicht, nur Enttäuschung und die Erkenntnis, dass mich Social-Media immer mehr anödet. (Ich schrieb sogar mal einen Beitrag dazu) Einige Social-Media-Netzwerke verherrlichen mittlerweile Gewalt, obwohl ich das explizit nicht wünsche. I’m looking at you, Elon! Wenn man so 10-15 Minuten auf X scrollt, kommen dann unweigerlich Gewalt-Videos in unterschiedlicher Couleur. Road rage, Leute, die sich prügeln und mehr. Was ist aus Schmunzeltwitter geworden?
Es war an der Zeit, Konsequenzen zu ziehen. Nach mehr als 16 Jahren bei Twitter, habe ich letztens meinen Account gelöscht. Feels good. „Was mache ich jetzt mit der gewonnen freien Zeit und Energie?“, fragte ich mich. Weil ich noch den Blog hier habe, werde ich in Zukunft mehr schreiben, so mein Vorsatz.
Es gibt/gab auch noch eine andere Änderung hier.
Ich hab’s im Fediverse bereits bekanntgegeben: Mein Blog hier hat jetzt die Kommentare offen. Hier der Screenshot davon.

Hier gibt es zukünftig die Möglichkeit, Kommentare zu schreiben. Bisher sah ich keinen Diskussionsbedarf für die Beiträge, die ich hier schrieb. Was ich hier postete, waren mehr Berichte und Empfehlungen, wo ich keine weiterführende Meinung wollte.
In Zukunft will ich auch mehr kontroverse Meinungsposts schreiben, wo ich mich zu dem ein oder anderen Thema äußere. Da sind andere Meinungen gern gesehen. Vielleicht bin ich ja auf dem Holzweg? Die Kommentare werden es mir dann schon sagen.
Und ja, Social Media lässt mich nicht los. Ich habe mir im Fediverse einen Account gereggt. Auf Franken.social geht es weiter. Ich bin noch nicht vollends dort angekommen und will mich die Tage mit coolen Leuten verbinden. So wie damals, als ich mich bei Twitter registriert habe.
Ich hatte damals auf verschiedenen Blogs über Twitter gelesen, weshalb ich Twitter immer mit der deutschen Blogosphäre verband. Die Blogger sind meiner Wahrnehmung nach ins Fediverse gegangen, wo es mich jetzt auch hinzieht.
Hier, den Blog zu haben, obwohl alle nur noch am Scrollen, swipen und liken sind, das finde ich immer noch wie eine gute Idee, die ich gerne fortführe.

