Smarter-reading – 3. Zwischenstand nach 4 Monaten

Was wurde eigentlich aus dem Projekt Smarter-reading? Lange nichts davon gehört?

Ich bin noch dran. Ich habe zwar meine Pläne, welche Bücher ich dazu lesen und durcharbeiten wollte, umgeschmissen, doch ich arbeite jeden Tag an dem Projekt.

In meiner Mastermind bekam ich die Empfehlung, mich mehr in das Zettelkasten-Prinzip einzuarbeiten. Ich schaute einige Videos dazu auf Youtube, machte dazu Notizen und stellte fest, dass eigentlich alle die gleichen Key-Points enthalten und nur an der Oberfläche kratzten. Ich wollte tiefer eintauchen und habe mir das Buch „das Zettelkasten-Prinzip“ von Sönke Ahrens bestellt. Auf diesem Buch bezogen sich besagte YT-Videos. Das Buch arbeite ich seitdem gewissenhaft durch und mache Notizen in meinem digitalen Zettelkasten, den ich mit Dokuwiki aufgesetzt habe.

Einige Erkenntnisse aus dem Zettelkasten-Buch

  • Ich habe den Zettelkasten zu kompliziert konzipiert: Beispielsweise habe ich als Name für einen Zettel das Format „2021-05-04-Voller-Autorenname-Vollständiger-Titel“ gewählt, im Index habe ich die entsprechenden Schlagwörter vom Zettel dazugeschrieben. In meiner Mastermind beschrieb ich es als „The well planned, but noch useable system.“, was für zustimmendes Gelächter sorgte. Ich warf mein kompliziertes System über den Haufen und etablierte ein einfacheres: „Nachname-prägnanter-und-gekürzter-Titel.“ das sieht dann so aus: „ahres-zettelkasten“.
  • Mache überall und immer Notizen: Im Buch werden diese Notizen „flüchtige Notizen“ oder „fleeting notes“ genannt. Habe ein einfaches System, mit dem du überall Notizen machen kannst. (Ich habe einen Stift für mein Smartphone, das funktioniert gut.) Das Filtern, ob die Notiz brauchbar ist, kommt später. Wenn der Zettelkasten befüllt werden soll, werden die fleeting notes abends oder am Tag darauf durchgegangen und auf Verwendbarkeit geprüft.
  • Trenne die Arbeitsschritte konsequent: wie im vorherigen Punkt bereits angedeutet, soll man beim Notizen Sammeln nicht filtern. Ob es eine gute Idee oder Notiz ist, stellt sich später raus. Auch das Verzetteln soll vom Schreiben oder Filtern getrennt werden.
  • Habe ein festes System: bei jeder Notiz, das Rad neu zu erfinden, fordert mentale Ressourcen, die dann schneller erschöpft sind. Deshalb habe ich eine feste Vorlage für permanente Notizen und für Literature Notes erstellt.
  • Mache es bei den flüchtigen Notizen und literature notes nicht zu komplizert: Ich hatte es mir jahrelang beim Notizen machen zu kompliziert gemacht: jedes Kapitel eine extra-Datei. Was bedeutet: für jede Datei, den Header neu schreiben, neue Tags vergeben, kurzum den gleichen Arbeitsschritt für jedes Kapitel nochmals wiederholen. Jetzt mache ich für jedes Buch, Video und für jeden Kurs eine einzige Datei beim Mitschriften machen. Das hat auch den Vorteil, dass ich die Volltextsuche „Strg+F3“ besser nutzen kann.

Fazit

Das Projekt läuft gut für mich. Aus dem Buch „Das Zettelkasten-Prinzip“ von Sönke Ahrens konnte ich einige umsetzbare Erkenntnisse ziehen, die mir jetzt schon bei der Lektüre helfen.

(Dieser Artikel ist Teil meines Ultralearning-Projekts Smarter-reading, mit dem ich besser Lesen lernen will.)

Hi, ich bin Jan.

Menschen- und Computerverstehenwoller, Teetrinker, Hobbysportler, Wohnzimmer-DJ, Bücherwurm und Sofaraver sind die Vokabeln, die mich beschreiben.

Ich arbeite in einem mittelständigen Metallbetrieb und habe 2020 meine Fortbildung zum Industriemeister Mechatronik abgeschlossen.