[Blog]19. März 2021

Nach meiner Mastermind gestern Abend hatte ich eine Erkenntnis, die mir enorm weiterhelfen wird. Ich dachte viel über die Topics nach… Warum social media schädlich ist, wie wir den Zettelkasten am besten nutzen können und die daraus resultierende Frage, warum ich überhaupt einen Zettelkasten brauchen solle. Die andern Mastermind-Teilnehmer fragten mich oder sich, ob ich den Zettelkasten nur nutzte, weil das Tool in der Mastermind gerade populär ist oder würde der Zettelkasten mir wirklich helfen? Diese Frage und andere Topics führten mich zu einer größeren persönlichen Erkenntnis, die ich gerne preisgeben will:

Wie eine Fliege, ständig die gegen eine Glasscheibe fliegt fühlte ich mich bisweilen in den letzten Jahren. Viele Ideen gehabt, Projekte angefangen, die dann im Sande verlaufen sind. Es war nicht Unwissenheit, Faulheit oder mangelnder Fokus. Es war der Mangel an einem Warum. Doch am Anfang habe ich doch auch losgelegt und war motiviert? Die Antwort darauf ist so einfach wie banal:

Ohne es zu merken lies ich mir das Warum anderer Leute andrehen. Viele Leute auf Youtube oder Facebook wollen ihre Coachings, Kurse und Bücher verkaufen. Zum Verkaufen gehört das erklären, warum der potentielle Kunde das Produkt kaufen solle. Mehr Einkommen, weniger Todos, weniger Stress mehr Glücklichsein usw.. Das hörte sich für mich schlüssig an und ich kaufte und legte los. Tage oder Wochen später war die Luft raus, weil ich mich nicht mehr mit dem Warum hinter dem Unterfangen identifizierten konnte. Wir erinnern uns: ich lies mir das Warum anderer Leute andrehen. Deren Warum war aber nicht meines. Das Warum der andern verblasste und ich machte mich auf die suche nach einem neuen shiny obect, zu dem ich wandern könne, das mir den Durchbruch ermöglicht.

Was bringt mir diese Erkenntnis?

ich werde zukünftig achtsamer damit umgehen, ob ich mich mit dem Warum des Verkäufers identifizieren kann. „Verkäufer“ steht sinnbildlich für alle Menschen, die mir ihre Idee aufschwatzen wollen (Mach dies, mach jenes, blabla, usw.)

Hi, ich bin Jan.

Menschen- und Computerverstehenwoller, Teetrinker, Hobbysportler, Wohnzimmer-DJ, Bücherwurm und Sofaraver sind die Vokabeln, die mich beschreiben.

Ich arbeite in einem mittelständigen Metallbetrieb und habe 2020 meine Fortbildung zum Industriemeister Mechatronik abgeschlossen.