[Blog]11. Januar 2021

Eine meiner größten Herausforderungen für 2021 ist für mich das Reduzieren von meinem Kram. Minimalismus ist das Zauberwort der Stunde.

Nachdem ich im vergangenen Jahr bereits angefangen habe, Kontoauszüge und anderen Papierkram aus den Neunzigern zu schreddern und zu entsorgen, mache ich jetzt mit dem anderen Kram weiter. Klamotten und Schuhe, die ich nie wieder anziehen werde und teilweise nie getragen habe kommen in die Kleiderspende. Einige Säcke sind dort schon gelandet.

Warum das Ganze?

Irgendwann habe ich begonnen, statt Dinge wegzuwerfen, neuen Stauraum in Form von Schränken zu kaufen. Unter einer hohen Zimmerdecke passen hohe Schranke. Und in eben diesen passt viel alter Kram.

Mit diesen alten Kram sind auch Erinnerungen verbunden. Manche gut, manche weniger. Brauche ich alle Erinnerungen? Zum Beispiel, dass ich irgendwann 2005 nach der Insolvenz meines Arbeitgebers zum Arbeitsamt eingeladen wurde? Diese Zettel habe ich feinsäuberlich abgeheftet und in Ordner gepackt. Macht so was Sinn? Wenn man Platz hat und man mit der Einstellung „es frisst ja kein Brot“ das ganze rationalisiert, dann vielleicht.

Jedenfalls will ich 2021 jeden Stein in meiner Wohnung umgedreht haben und mich gefragt haben, brauche ich das wirklich?

Die Flurgarderobe war ein guter Anfang. Ich habe dort nur noch Jacken und Schuhe, die ich ganz bestimmt noch trage. Der Rest ist weg. Feels good.

Hi, ich bin Jan.

Menschen- und Computerverstehenwoller, Teetrinker, Hobbysportler, Wohnzimmer-DJ, Bücherwurm und Sofaraver sind die Vokabeln, die mich beschreiben.

Ich arbeite in einem mittelständigen Metallbetrieb und habe 2020 meine Fortbildung zum Industriemeister Mechatronik abgeschlossen.